Copenhagen-Diary

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Wie angekündigt, gibt es von mit nun ein regelmäßiges Update über meinen Aufenthalt in Kopenhagen. Fast einen Monat bin ich jetzt schon hier und die Zeit verging wirklich wie im Flug, vor allem wenn man überlegt, dass ich ja nur 6 Monate hier bin.

Deswegen möchte ich euch im heutigen Post einen kleinen Rückblick geben, über dass was ich nicht mehr missen möchte, die Dinge, die mir aus Deutschland fehlen und alles was mich sonst noch beschäftigt hat. Viel Spaß! 🙂

Was ich an Kopenhagen liebe…

Fahrräder: Kopenhagen ist eine absolute Fahrradstadt und das merkt man auch. Nahezu neben jeder Straße befindet sich ein gesonderter Fahrradweg, es gibt extra Fahrrad-Ampeln und Markierungen und es ist einfach mega praktisch um von A nach B zu kommen. Deshalb war das auch das erste, was ich mir in Kopenhagen gekauft habe und ich liebe es einfach, was wohl auch zu einem großen Teil am schönen Wetter momentan liegt – mal sehen, wie lange noch! 😀

Den Style: Es ist so inspirierend durch die Straßen zu laufen, vor allem in der Innenstadt, denn die Kopenhagener sind wirklich so fashionable unterwegs. Sehr clean und minimalistisch, klare Farben, wobei Farbe schon zu viel ist, denn die meisten sind in black & white gekleidet. Da fühlt man sich wie ein bunter Vogel, wenn man mal was Farbiges trägt und lernt ziemlich schnell sich schlichter zu kleiden und sich „anzupassen“.  😉

Das Stadtleben: Egal ob Wochentag oder nicht, in Kopenhagen ist einfach immer was los. Und zwar so viel, dass man es manchmal eine wirklich schwere Entscheidung ist, wo man hin gehen möchte. Das ist natürlich nichts, was nur für Kopenhagen gilt, sondern für jede größere Stadt (bzw. Hauptstadt), aber da ich vorher  im doch recht überschaubaren Erfurt gewohnt habe (200.000 Einwohner) ist das natürlich ein Unterschied für mich, den ich wirklich mag.

Was ich an Deutschland vermisse…

Brot: Die Dänen essen viel Knäckebrot, Weißbrot oder sehr kerniges Vollkornbrot. Ich vermisse ein gutes Roggen-, Dinkel-, oder Mischbrot aus Sauerteig, so richtig frisch vom Bäcker. Genauso geht es mir mit Brötchen, gibt es zwar, sind aber viel schwerer zu finden und nicht in jedem Supermarkt gibt es ganz selbstverständlich wie in Deutschland eine große Back-Abteilung.

Die Natur: Das klingt jetzt erstmal wie ein Widerspruch an sich, aber so sehr ich es liebe in einer Großstadt zu leben, es gibt Tage, da möchte ich einfach gern raus gehen und nichts um mich rum haben, als Wiesen und Wälder. Keine vorgefertigten Wege in einem Park, in dem einen minütlich Jogger entgegenkommen oder andere spazierende Leute. Ich bin in einem kleinen Dorf an der Elbe aufgewachsen und es war genauso idyllisch, wie es sich anhört. Daher kann ich nicht leugnen, dass ich es manchmal vermisse, einfach raus zu gehen und ungestört zu sein.

Was ich gerade gut finde…

Bewegung & Ernährung: Wie schon oben erwähnt, ich fahre seit ich hier bin wirklich so viel Fahrrad. Aber nicht nur das, die Kopenhagener sind super sportlich und auch allgemein wird sich hier gesund ernährt, sodass es mir sehr leicht fällt und auch Spaß macht regelmäßig laufen zu gehen, Workouts zu machen und mich ausgewogen zu ernähren.

Was ich gern wieder öfter machen würde…

Lesen: Ich habe es seit ich hier bin sehr vernachlässigt mich einfach zurückzulehnen und ein gutes Buch zu lesen, was wohl auch daran liegt, dass ich auf Grund des Gewichts kein Buch mitgenommen habe. Da ich aber wirklich viel und gern lese, möchte ich das in Zukunft ändern und mir hier Bücher kaufen und denke, dass ich spätestens bei kaltem Schmuddel-Wetter wieder gern auf ein Buch und eine Tasse Tee zurück greife. 🙂

Schreiben: Ich hatte mir vorgenommen, diese schöne Zeit des Auslandssemesters in einem Tagebuch aufzuschreiben. Aber wie das oft so ist mit Vorsätzen, man hält sich ein paar Tage daran und dann lässt man es schleifen. Ich möchte jedoch so viele Erinnerungen  wie möglich an diese schöne Zeit und daher wieder mehr Erlebtes aufschreiben.

So, meine Lieben, das waren meine Eindrücke des letzten Monats. Ich hoffe, es war nicht zu viel Text und ihr fandet es interessant. 🙂 Schreibt mir das auf jeden Fall gern in die Kommentare, ich freue mich immer über Feedback. Außerdem würde ich mich auch mega über Buchtips freuen, egal welches Genre – ich bin offen für Vorschläge!

Dankeschön schonmal und ein schönes sonniges Wochenende an euch! ❤

xx Sabrina

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Zu Hause
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Kopenhagen
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Round Tower – Kopenhagen

 

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28 Gedanken zu “Copenhagen-Diary

  1. Danke für deinen Kommentar aber das Mädchen auf den Fotos ist eine Freundin von mir;
    steht auch im Text. 🙂

    Das hört sich ja fast alles sehr schön an, ich beneide dich.
    Ich möchte auch so gerne mal nach Dänemark! Genieß die Zeit! 🙂

    Gefällt mir

  2. Hach, was sieht das schön aus! Da sehne ich mich doch gleich nach Kopenhagen zurück. Die Stadt hat auf mich damals einen so entspannten und ruhigen Eindruck gemacht, das sucht man in Städten dieser Größe oft vergebens.
    Empfehlen kann ich dir das Buch „Lebensstufen“ von Julian Barnes. Die ersten Seiten sind etwas weird, aber mit der Zeit findet man sich rein und es wird immer besser!
    Allerliebst
    Melia Beli
    http://www.meliabeli.de

    Gefällt 1 Person

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